Investition in die Zukunft - Autohaus Bartels baut neu und innovativ

Rechtzeitig zum Jahresende konnte Carsten Bartels planmäßig mit seinem Autohaus in die neuen Räumlichkeiten am Hümmlinger Ring umziehen. Damit beendete er eine zweijährige Planungsphase und eine anschließende gut 14-monatige Bauphase. „Dass ich hier glücklich und stolz im neuen Zuhause des Autohauses Bartels zuversichtlich in die Zukunft schauen darf, habe ich nicht nur den Architekten und Bauunternehmen sowie der Gemeinde Sögel zu verdanken, sondern in erster Linie meinem ambitionierten Team und meinem eifrigen Vater,“ zeigt sich Bartels anlässlich eines Gesprächs mit der Bundestagsabgeordneten Gitta Connemann (CDU) und dem CDU-Samtgemeindebürgermeisterkandidaten Niels Gepp dankbar.


Am bisherigen Unternehmensstandort an der Sigiltrastraße war das Autohaus mit seinen 47 Mitarbeitern nach Angaben von Bartels "aus allen Nähten" geplatzt. Und jetzt? Platz satt! Auf dem 28.000 Quadratmeter großen Grundstück direkt am hoch frequentierten Kreisel im Gewerbegebiet Püttkesberge stehen bereits das 50 mal 40 Meter großen Autohaus, ein Gebäude für Lackiererei und Karosserie, ein Lager und eine TÜV-Station. In den nächsten Monaten sollen zudem eine Tankstelle nebst „Hamburgermanufaktur“, eine Waschstraße sowie Schnellladestationen und Wohnmobilstellplätze entstehen.


Connemann und Gepp waren beeindruckt von den großen modernen Räumlichkeiten, der neuesten Technik im Werkstattbetrieb und der 1.000 qm großen Verkaufsfläche. Gepp: „Hier haben wir ein neues Aushängeschild für die Gemeinde Sögel bekommen.“ Besonderes Augenmerk fand die nach Bartels Angaben in Deutschland nur drei Mal vorhandene 360 Grad-Fotobox für Autos. „Hier ist das Fotostudio für unsere Verkaufswagen“, zeigte Bartels eine Innovation im Verkaufswesen. „Wir verkaufen viele PKW direkt über das Internet. So kommt es nicht selten vor, dass wir den Wagen schon verkauft haben, bevor er aus der Fotobox rausgefahren wurde.“


Eine „saure Zeit“ sei jedoch für die Automobilbranche die Zeit des Lockdowns infolge der Corona-Pandemie. Er drängt darauf, den Weg zu einer Normalität einzuläuten. Unter Einhaltung der Hygienevorschriften seien Kunden seiner Ansicht nach in den Autohäusern relativ sicher vor möglichen Ansteckungen, findet Bartels. „Wir in der Automobilbranche haben ausreichend Fläche - sowohl draußen als auch drinnen - um die Mindestabstände einzuhalten“, betont er.


„Wir brauchen eine Öffnungsperspektive“, stimmte Connemann ihm zu. „Mittelständische Betriebe wie das Autohaus Bartels sind das Rückgrat der Wirtschaft. Sie müssen wissen, wie es weitergeht.“


Noch ein weiteres Thema brannte Bartels unter den Nägeln: seit 2013 gibt es bundesweit die Führerscheinklasse „AM“. Damit dürfen Jugendliche Roller, dreirädrige Kleinkrafträder sowie vierrädrige Leichtkraftfahrzeuge bis 45 km/h fahren. Ein Leichtkraftfahrzeug – auch Microcar genannt – ist ein Gefährt von deutlich niedrigerem Gewicht als ein normales Auto. In den meisten Bundesländern kann der Führerschein für die Klasse AM bereits mit 15 Jahren erworben werden. Nur in Baden-Württemberg, Bremen, Hamburg und Niedersachsen gilt noch die Altersbegrenzung von 16 Jahren. „Das Land Niedersachsen hat bisher von seiner Option im geänderten Straßenverkehrsgesetz keinen Gebrauch gemacht“, teilt Carsten Bartels mit, der Microcars hauptsächlich an Kunden aus den benachbarten Bundesländern verkauft.


Das Bundeskabinett hat im Mai 2019 eine Gesetzesänderung beschlossen, die es den Ländern ermöglicht, das Mindestalter von bisher 16 Jahren dauerhaft auf 15 zu senken. Connemann dazu: „Eine Regelung, die nur in einigen Bundesländern gilt und sich an Landesgrenzen ändert, verkompliziert das Verfahren nur zusätzlich. Ich werde da nachhaken!“


Text & Foto: CDU Ortsverband Sögel