Generationswechsel bei der Firma Sandker eingeleitet

Wie sich aus einer nebenberuflich geführten Garagenwerkstatt in Werpeloh ein mittelständisches Unternehmen mit 40 Mitarbeitern in Sögel innerhalb von 27 Jahren entwickeln kann, schilderte Heinz Sandker den beiden Vertretern des CDU-Ortsverbandes Sögel Niels Gepp (Kandidat SGB) und Frank Ostermann (Kreistagskandidat) anlässlich eines Besuches vor Ort in seinem Betrieb „Sandker Metallbau GmbH“.


„Nicht größer, sondern schneller“, dieses sei das Motto des Unternehmens seit Beginn an schilderte Sandker seinen Gästen. Dabei sei er auch bereit gewesen, unkonventionelle Wege zu begehen und neue Dinge auszuprobieren. „Auch wenn man mit der einen oder anderen Sache gescheitert ist, verhelfen einem auch die Misserfolge zu neuen Erfahrungen“, so Sandker. So habe er sich immer offen gezeigt: „Schnelligkeit und Flexibilität auch bei außergewöhnlichen Kundenwünschen stehen für uns an erster Stelle.“ Seine Kundschaft stamme ausschließlich aus der hiesigen Region. „Wir haben viele Stammkunden, mit denen wir seit Jahren, teilweise sogar seit unserer Gründung im Jahre 1994 zusammenarbeiten. Wir sind uns gegenseitig zuverlässiger Partner auf Augenhöhe“, schilderte Sandker die Zusammenarbeit mit seinen Kunden. So finden sich auf der Kundenliste etablierte Unternehmen wie Vertreter aus der Windenergiebranche, der Landmaschinenfertigung, dem Bahn- und Anlagenbau, der Abfallwirtschaft und dem Fahrzeugbau sowie der Straßenbaumaschinen-Konstruktion.


Sein Sohn André Sandker, der seit einigen Jahren im Betrieb als Geschäftsführer fungiert, hob die Bedeutung des Firmenteams hervor: „Zuverlässige und qualifizierte Mitarbeiter sind der Grundstein eines erfolgreichen Unternehmens. Die Ausbildung und Förderung unseres Personals ist auch für uns von höchster Bedeutung – und damit Teil unserer Firmenphilosophie.“ So obliege die Verantwortung in seinem Bereich, die Digitalisierung des Unternehmens voran zu bringen sowohl bei Prozessen in der Verwaltung als auch in der Fertigung. „Steigende Ansprüche an die Bearbeitungsgenauigkeit und die steigenden Ansprüche an Fertigungstoleranzen von Bauteilen erfordern Maschinen die Toleranzen im Mikrometerbereich einhalten können“, erläuterte André Sandker. Da gehöre ein enormes Fachwissen dazu, um diese Maschinen präzise bedienen zu können.


Die Firma ist von der Garagenwerkstatt kontinuierlich gewachsen. In den neunziger Jahren übernahm Sandker zuerst den alten Bauhof der Gemeinde Sögel als Betriebsstätte, bevor er sich am jetzigen Standort im Jahr 2001 „Twickenweg 6“ mit einer Werkhalle mit angeschlossenem Bürogebäude niederließ. Hier erfolgten bereits drei Hallenerweiterungen. Moderne Laser- und Robotertechnik zog in die Betriebshallen ein. Der Ein-Mann-Betrieb, den Mechthild und Heinz Sandker im Jahre 1994 in Werpeloh gegründet hatten, hat sich zu einer Firma mit inzwischen 40 Mitarbeitern entwickelt. Ein weiteres Gewerbegrundstück angrenzend an dem bisherigen mit einer Fläche von 1 ha ist für die Erweiterung der Firma in der Zukunft reserviert. „Hier muss dann die folgende Generation tätig werden“, überlässt Heinz Sandker das weitere Geschehen der Firma seinem Sohn André.


„Sie sichern nicht nur Arbeitsplätze. Mit der ständigen Erweiterung sorgen Sie noch für weitere Arbeits- und Ausbildungsplätze. Ihr Betrieb ist ein Gewinn für unsere Gemeinde“, lobten Gepp und Ostermann den Unternehmergeist der Familie Sandker. Mit der neu ausgebauten Industriestraße sei das Unternehmen sehr viel besser zu erreichen. Die noch fehlende Straßenbeschilderung werde möglichst zeitnah eingerichtet, versprachen Gepp und Ostermann. Sie würden Sandkers Bitte dazu an die Verwaltung im Rathaus weiterleiten.


Text & Foto: CDU Ortsverband Sögel