CDU in Sögel stellt sich neu auf

„Wir sind durchaus stolz auf unser neues Team“, machte CDU-Orstsverbandsvorsitzender Niels Gepp anlässlich der jüngsten Mitgliederverbandes keinen Hehl aus seiner guten Laune, dass es dem Vorstand gelungen sei, mit einer breitgefächerten Mannschaft in den Wahlkampf starten zu können.


Für die CDU wird der Ortsverband mit 17 Kandidaten in die Kommunalwahl gehen. Dazu zählen Gerit Ahrens, Bernhard Hermühlen, Hans-Georg Jansen, Markus Kohnen, Andreas Kröger, Jannis Kuper, Wilfried Mielke, Jürgen Nortmann, Frank Ostermann, Jenny Rosin, Karl Steinbild, Ferdinand Sunder, Thomas Voss, Johannes Völker, Heinrich Wagener, Norbert Wester und Günther Wucherpfennig. Einziger Wermutstropfen sei, dass sie nur eine Frau für die Kandidatur gewinnen konnten. „Trotz zahlreicher und vehementer Bemühungen konnten wir letztendlich keine weitere Frau davon überzeugen, sich in der Kommunalpolitik einzubringen.“


Während einer Klausurtagung haben die Kandidaten in den letzten Wochen bereits erste Ziele festgesteckt. Wichtige Themen seien für die Christdemokraten bezahlbarer Wohnraum, die Sanierung des Freibades, neue Gewerbegebietsflächen im Industriegebiet sowie die Schaffung eines smarten Dienstleistungsgewerbegebietes, Förderung des Tourismus durch Schaffung eines Freizeitsees und neuer Wohnmobilstandorte, Sicherung des Hümmling Hospitals, die Weiterentwicklung der touristischen und Naherholungsqualität zusammen mit dem Naturpark Hümmling, Aufmerksamkeit auf neue innovative touristische Attraktionen, ein gutes „Zuhause“ für Vereine, Förderung der Digitalisierung in allen Bereichen, Ausbau von Ladesäulen, klimafreundliche Baugebiete, Integrationsarbeit und Verbesserung des ÖPNV. „Der Klimawandel und die damit verbundenen notwendigen Veränderungen werden unmittelbaren Einfluss auf unseren Ort haben; wir wollen dem nicht hinterherlaufen, sondern einem Schritt voraus sein!“ steckt sich die CDU Sögel durchaus ehrgeizige Ziele.


Gepp betonte, dass er die Bürger auch nach der Wahl als Mitgestalter fordern möchte: „Wo immer dieses möglich ist, wollen wir für einzelne Themen lokale Fachleute mit in die Gremienarbeit einbeziehen.“ Gepp weiterhin: „ Wir möchten Sögel so attraktiv machen, dass ehemaligen Sögeler Kindern die Entscheidung zurückzukehren leicht fällt. Dafür muss Sögel eine leistungsfähige, ebenbürtige Alternative zum städtischen Raum darstellen. Mit vielen Vorteilen für Familien, die wir zu schnell als selbstverständlich abtun, im städtischen Raum aber teilweise unerreichbar sind. Bei uns können sich viele Familien ein eigenes Wohnhaus mit Grundstück noch leisten, bekommt man einen Kindergartenplatz, wachsen die Kinder zusammen in einer Schule auf und werden nicht nach Wohnvierteln sozial entmischt, können die Kinder alleine draußen spielen.“ Nach dem Motto: „Deinen Arbeitsplatz, Deine Existenzgründungsunterstützung, den Kitaplatz für deine Kinder und Deinen Bauplatz haben wir schon organisiert, wenn Du kommst.“, sollen junge Familien nach Sögel gezogen werden. „Denn wir wollen keine zweite Wahl zur Stadt sein, sondern die bessere Alternative mit gleichwertigen Dingen der Daseinsvorsorge. Mit unserem Angebot der Kinderbetreuung, den modern ausgerichteten Schulen aber auch mit den zahlreichen Betreuungseinrichtungen für Senioren in allen Lebenslagen sind wir bereits heute vielen Städten um Längen voraus.“


Text: CDU Ortsverband, Foto: Manuela Wucherpfennig