Altbrot wird wiederverwertet

Gepp und Ostermann zeigten sich angetan von dem modernen Betrieb, der seit vielen Jahren in Sögel ansässig ist. Lobend äußerten sie sich über das Engagement in Sachen Emissionen, denn durch die im Rahmen der umfangreichen Modernisierungen vorgenommenen Optimierungen der Abluftführung sei diese Situation einen deutlichen Schritt verbessert worden.

Das Trocknungswerk Sögel ist ein zertifizierter Fachbetrieb mit jahrelanger Erfahrung in der Futtermittelbranche. Geschäftsführer Hannes Wessels und Betriebsleiter Heiner Hackmann zeigten den beiden Vertretern des CDU-Ortsverbandes Niels Gepp (Samtgemeindebürgermeisterkandidat) und Frank Ostermann (Kandidat für den Kreistag) den Betrieb, der im Sögeler Industriegebiet Püttkesberge ansässig ist.


Wessels erklärte zu Beginn: „Wir verarbeiten Nebenprodukte aus der Backwaren- und Süßwarenindustrie, sowie Getreide und Mais aus der Landwirtschaft. Die Verwertung von verpackten und unverpackten Backwaren dient der Erzeugung von hochwertigen Einzel- und Mischfuttermitteln.“ Es handele sich dabei um eine Win-Win-Situation. Altbrot müsse beispielsweise nicht entsorgt werden sondern könne auf diese Weise sinnvoll wieder verwertet werden. „Wenn die Ware der Qualitätsnorm entspricht, wird sie in unseren Hallen entpackt, zerkleinert und im großen Trommeltrockner getrocknet. Durch diesen Prozess kann das getrocknete Material der Lebensmittelkette in Form von Tierfutter wieder zugeführt werden.


Hackmann ergänzte nicht ohne Stolz: „Das Trocknungswerk Sögel ist seit vielen Jahren im Bereich der Futtermittelproduktion tätig und besitzt das entsprechende Knowhow. Wir arbeiten für eine Vielzahl von Kunden aus der Back- und Süßwarenindustrie und Landwirtschaft. Eine schnelle und flexible Anpassung an Marktveränderungen und Prozessabläufe unserer Kunden ist für uns selbstverständlich.“ Dabei komme moderne Technik wie eine automatisierte Entpackung, große Trommeltrockner und Getreidemühlen zum Einsatz. Für die Anlieferung der Rohstoffe kann das Unternehmen mittlerweile auf einen eigenen Fuhrpark mit einer Vielzahl von Containern zurückgreifen, wodurch die termingerechte Abholung bei den Lebensmittelherstellern gewährleistet ist. „Alle Warenströme werden durch ein umfangreiches Qualitätsmanagement dokumentiert und kontrolliert“, sind sich die Beiden der Verantwortung bei der Herstellung von Tierfutter bewusst.


Auch die Umweltbilanz des Unternehmens könne sich sehen lassen. „Wir retten ausrangierte Lebensmittel. Der nachhaltige Umgang mit Lebensmitteln in der Futtermittelproduktion verläuft ganz ohne den Einsatz von Zusatzstoffen. Das ausrangierte Altbrot gelangt so wieder in die Nahrungskette zurück.“ Die Produktion der Einzelfuttermittel verlaufe unter strengen Qualitätsstandards und fordere einen sensiblen Umgang mit der gelieferten Ware. Der verantwortungsvolle Umgang in der Futtermittel-Produktion habe für die Sicherheit von Mensch und Tier oberste Priorität. „Dieser Verantwortung sind wir uns bewusst. Das Trocknungswerk Sögel ist zertifiziert für die Produktion, Herstellung und den Transport von Futtermitteln.“, so Wessels abschließend.


Gepp und Ostermann zeigten sich angetan von dem modernen Betrieb, der seit vielen Jahren in Sögel ansässig ist. Lobend äußerten sie sich über das Engagement in Sachen Emissionen, denn durch die im Rahmen der umfangreichen Modernisierungen vorgenommenen Optimierungen der Abluftführung sei diese Situation einen deutlichen Schritt verbessert worden.

Text & Foto: CDU Ortsverband Sögel